Der Duftfetisch und seine Duftfetischisten

Der Duftfetisch und seine Duftfetischisten

Den anrüchigen, verpönten, in Teilen gar gesellschaftskritischen Duftfetisch von Mann und Frau mit Diskretion, Spaß und lukrativen Verdienstmöglichkeiten in Einklang zu bringen erschien mir weit hergeholt, unvorstellbar und nicht existent! Doch sehr weit gefehlt…


Ob bürgerliche Mitte, Unter- oder Oberschicht. Getragene Höschen, Badeanzüge, oder Schuhe kann jeder verkaufen. Der große Spaß und damit verbunden der Suchtfaktor, gepaart mit einem regelmäßigen, hohen Nebeneinkommen animiert jede Art von Mensch unserer Gesellschaft dazu, in das spannende Duftbusiness einzusteigen. Denn angesprochene Kundschaft gibt es überall.

 

Dass sich das Business mit dem getragenen Slip lohnt, haben längst auch unzählige Prominente verstanden. Zum guten Zweck, oder auch um einfach mal auszumisten, werden seit vielen Jahren, gar Jahrzehnten getragene Unterhosen, BH’s, Schuhe, Socken und vieles mehr versteigert und verkauft. Ob Matthias Schweighöfer, Madonna, Kim Kardashian, Elvis Presley oder Marilyn Monroe. Sie alle waren oder sind große Anhänger des zum Teil hohe Gewinne abwerfenden Geschäfts mit getragener Wäsche.

 

So wundert es nicht, dass immer mehr Männer und Frauen auf den Geruch gekommen sind und sich aus vielerlei Gründen dem Geruchsbusiness anschließen. Sei es bloß für das Verspüren des Kicks, das Befriedigen seines Fetischs‘, oder aber natürlich vor allem aus monetären Gründen. Denn es sind zum Teil hohe Preise für Einzel- oder Sonderstücke zu erzielen. 

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